Hierbei handelt es sich um ein Spiele-Wochenende für Kinder und Jugendliche, das im November 2002 von 3 Gruppenleitern der KLJB Tütschengereuth ins Leben gerufen wurde und seitdem in regelmäßigen Abständen stattfindet (zu Beginn meist 3 bis 4, aktuell 2 bis 3 Veranstaltungen innerhalb eines Kalenderjahres).
Im Laufe der Jahre haben mehr als 130 Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren daran teilgenommen. Damit ist die Maulwurf-Jagd neben dem Zeltlager zur größten Veranstaltung geworden, die in der KLJB Tütschengereuth angeboten wird.
Bei der Maulwurf-Jagd handelt es sich um eine Folge von 10 bis 15 Spielen, bei denen die Teilnehmer vor die verschiedensten Problemstellungen gestellt werden.
Die Spiele sind dabei so aufgebaut, dass die Spieler immer direkt gegen das Spiel oder gegen den/die Gruppenleiter antreten – niemals aber gegen andere Teilnehmer. Jedes Spiel hat dabei eine Siegprämie in Form von Bonbons, die gesammelt und am Ende dem Sieger übergeben werden.
Die einzige Ausnahme von der Grundregel, niemals gegen andere Teilnehmer zu spielen, stellt der “Maulwurf” dar.
Bei ihm handelt es sich um einen Teilnehmer, der bereits im Vorfeld über die Spiele und deren Lösungen informiert wurde. Seine Aufgabe besteht darin, den Rest der Gruppe am Erfolg bei den Spielen zu hindern. Dabei versucht er, möglichst unerkannt zu bleiben.
Am Ende des Spiele-Programms stellen sich die Teilnehmer einem Fragebogen mit 25 Multiple-Choice-Aufgaben, in denen sie nach dem „Maulwurf“ befragt werden.
Derjenige, der den “Maulwurf” und seine Aktivitäten während der Spiele am genauesten bezeichnen kann (wobei der Name des “Maulwurfs” korrekt angekreuzt sein muss), gewinnt die Maulwurf-Jagd und somit sowohl den Wanderpokal als auch die während des Wochenendes erspielten Bonbons.